Quecksilber in Fisch und Fischöl

Es ist bekannt, dass Quecksilber im Menschen Nerven-Schäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann. Quecksilber wird in vielen Lebensmitteln nachgewiesen. Am stärksten belastet sind Fische. Jahrzehntelang wurde mit giftigen Metallen belastetes Industrie-Abwasser in Flüsse geleitet, in die Meere gespült und von Fischen aufgenommen. Sehr stark belastet ist z.B. Thunfisch.
In seinem Podcast vom 1. März 2024 erklärt Anthony William bis ins Detail, wie Quecksilber aufgenommen werde, welche Fische am meisten belastet seien und dass auch Fischöl-Kapseln zu meiden seien. Das Meer sei von Natur aus gefüllt mit Mineralsalzen und Spurenelementen, die das Leben fördern. Wenn man im Meer bade, hätten diese einen erdenden Effekt auf den Körper, der Stress und negative Energien neutralisiere, ein bisschen wie wenn man getauft werde.
Giftige Metalle in den Meeren hingegen erzeugen chaotische, zerstörerische Energie. Sie können elekrische Frequenzen verändern und wirken wie freie Radikale. Wenn Quecksilber vom Fisch aufgenommen werde, entstehe in ihm ein Konflikt zwischen lebensfördernden Spurenelementen und zerstörendem Quecksilber. Sie können nicht zusammenkommen und trennen sich voneinander. Die Spurenelemente gehen in die Muskeln, das Quecksilber ins Fettgewebe. Das Quecksilber bleibe gefangen im Fett, und die Spurenelemente flüchten größtenteils aus dem Fettgewebe raus. Das Fischfett enthalte daher einen Mangel an Nährstoffen und sauge stattdessen andere Abfallprodukte an. Fische, die weniger Fett enthalten, seien daher weniger mit Quecksilber belastet. Auch kleinere jüngere Fische wie Sardinen seien weniger belastet, da sie nicht so viel Zeit hätten, Quecksilber anzusammeln.
Im Menschen könne Quecksilber neurologische Symptome verursachen, wie ADHS, das chronische Erschöpfungssyndrom, Parkinson oder Demenz. Außerdem würden sich Viren wie z.B. der Epstein-Barr-Virus, HHV-6, Zytomegalie-Viren und andere von Quecksilber ernähren. Das Quecksilber aus dem Fisch könne sich gut in das Fettgewebe des Menschen einlagern, da es sich bereits im Fisch dort aufgehalten habe. Im Fett oxidiere Quecksilber aber schneller und könne vermehrt Schaden anrichten.
Fischöl-Kapseln würden daher konzentriertes Quecksilber enthalten. Selbst wenn die Hersteller Quecksilber entfernen und die Kapseln als "quecksilberfrei" verkaufen, würden die Kapseln genauso viel oder noch mehr Schaden anrichten wie Quecksilber-haltige Fischöl-Kapseln. Denn im Prozess der Quecksilber-Entfernung bleibe die Essenz des Quecksilbers im Öl bestehen als Methylquecksilber, das noch schneller den Weg ins Gehirn finde.
Wenn im menschlichen Körper Quecksilber entfernt werde z.B. durch den Heavy-Metal-Detox-Smoothie, würde diese Essenz nicht bestehen bleiben, da lebensfördernde Spurenelemente den Platz einnehmen und elektrische Frequenzen verändern. Dieses funktioniere nur in einem lebendigen Körper.
Ideen für Forschende
Derzeitige Verzehr-Empfehlungen für Fisch basieren auf Studien, die noch nicht in Betracht ziehen, dass sich Quecksilber nicht nur in den Nieren, sondern auch in anderen Organen wie z.B. dem Gehirn anreichert. Hauptsächlich wird angenommen, dass das meiste Quecksilber auch wieder ausgeschieden wird und nach vielleicht 30 Tagen eine Steady-State-Konzentration im Körper erreicht wird.
Wenn es möglich wäre zu messen, wieviel Quecksilber wirklich den Körper verlässt z.B. über Kot und Urin, könnte man genau bestimmen, wieviel davon tatsächlich im Körper verbleibt. Die Informationen von Anthony William legen eher nahe, dass sich Quecksilber ständig im Körper ansammele, vor allem im Gehirn und in der Leber und selbst in späten Jahren noch neurologische Schäden verursachen könne.
Außerdem würde Quecksilber auch von Mutter und Vater während der Zeugung und der Schwangerschaft weitergegeben, so dass bereits eine Vorbelastung vorhanden sei, die mitberücksichtigt werden müsste, um eine Richtlinie geben zu können, wieviel Gramm verzehrter Fisch pro Woche noch tolerierbar wäre. Ein erste Schätzung dieser Vorbelastung könnte eine Messung des Quecksilbers in männlichem Sperma geben.
- Medical Medium Podcast Mercury In Fish & Fish Oil: Where Does The Mercury Go
- Spiegel-Artikel vom 21.2.24 Thunfische sind stark mit Quecksilber belastet
- EFSA Journal 2015;13(1):3982 Statement on the benefits of fish/seafood consumption compared to the risks of methylmercury in fish/seafood
- EFSA Journal 2012;10(12):2985 Scientific Opinion on the risk for public health related to the presence of mercury and methylmercury in food
- WHO Technical Report series 959, JECFA Evaluation of certain contaminants in food